Sonntag, 21. Oktober 2012

Plädoyer für den Fahrscheinlosen ÖPNV

In Anbetracht eines fairen ÖPNV schlage ich den fahrscheinlosen ÖPNV vor. Fahrscheinlos bedeutet keineswegs kostenfrei.
Wie in vielen anderen Solidarsystemen zahlt einfach jeder Bürger eine bestimmte monatliche Summe ein. Bereits mit 30-40€ pro Bürger im Monat ließe sich viel erreichen. So könnte dann jeder Bürger ohne weitere Tickets Bus&Bahn fahren.

Die Vorteile dabei liegen auf der Hand. Zum einen wird so auch einkommensschwachen Bürgern das Bahnfahren ermöglicht und zum anderen steigt die Bereitschaft das Auto stehen zu lassen. Während man derzeit noch extra eine Fahrkarte erwerben müsste und so eher das bereitstehende Auto nimmt, würden so viele Bürger eher Bus und Bahn nutzen. Der Umwelt käme es zu Gute und die Städte würden entlastet werden.

Einziger zu beachtender Punkt: Zunächst sollte man dieses Konzept im städtischen Raum anweden. Bei Erfolg wäre eine bundesweite Lösung denkbar. In diesem Fall müsste man den Fernverkehr subventionieren, da dieser sonst aufgrund der hohen Mehrkosten gegenüber dem Regionalverkehr nicht mehr genutzt werden würde.

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