Mittwoch, 30. Januar 2008

Hessen hat gewählt - und nun?

Man denkt, der Spuk sei vorbei. Geschnitten! Jetzt geht´s erst richtig rund in Hessen!
Koalitionen bilden, ja. Aber welche? Man weiß noch nicht einmal, wer Ministerpräsident(in) werden soll. Koch beansprucht diesen Posten für sich mit der Begründung, seine Partei habe 0,1%-Punkte mehr eingefahren als die seiner Herausforderin Ypsilanti. Ypsilanti sieht sich als Siegerin und künftige Ministerpräsidentin. Dies macht sie an den erheblichen Verlusten der CDU und der Mehrheit der Abgeordneten fest, die sie als Ministerpräsidentin wählen will. Denn hinter Ypsilanti stehen die Grünen, Linken und natürlich ihre eigene Partei. Wenn alle Abgeordnete dieser Parteien Ypsilanti für das Amt des Ministerpräsidenten wählen würden, hätte sie mit 57 Stimmen einen klaren Vorsprung vor Koch, der die insgesamt 53 Stimmen der FDP und CDU auf sich vereinigen könnte.
Trotz der Mehrheit für Ypsilanti besteht Koch weiter auf sein Amt als Ministerpräsident.

Kommen wir zu den Koalitionsmöglichkeiten: Auf den ersten Blick scheint es klar. Die Parteien, die für Ypsilanti stimmen würden, bilden eine Koalition; in dem Fall rot-rot-grün. Ypsilanti als Vertreterin des linken Flügels der SPD ideologisch nicht weit entfernt von Grünen und Linken. Denkt man! Mit den Grünen möchte sie ja gerne, jedoch stört sie die Linke. Weshalb, bleibt unbegründet. Ohne die Linke hat rot-grün aber keine Mehrheit. Und was macht Frau Ypsilanti? Sie fragt bei der FDP an. Traurig, wirklich traurig. Statt einer Partei eine Koalitionsbeteiligung anzubieten, die von der politischen Überzeugung her sehr viele Übereinstimmungen mit der von Ypsilanti hat, fragt sie lieber bei den Neoliberalen an. Politisch meilenweit von dem Demokratischen Sozialismus entfernt, für den sich die SPD neuerdings wieder einsetzen möchte. Schwache Leistung von einer Frau, die doch so stark eine Löwin für ihre Partei kämpfte.
Doch die Liberalen wollen nicht! Tja, jetzt hat unsere Löwin ein großes Problem. Was bleibt ihr noch übrig? Richtig, die Große Koalition. Und Frau Ypsilanti? Sie ist für Gespräche bereit, sobald die CDU ihre Wahlniederlage einsteckt. Ja, wer hätte das denn gedacht? Nach diesen kontroversen Duellen macht sie solch ein Angebot? Hat der Wahlkampf denn nicht deutlich gezeigt, wie weit die Meinungen von SPD und CDU auseinander gehen? Man könnte meinen, im Bundestag sieht´s ja auch nicht anders aus. Nur in Hessen ist das etwas anderes. Und das weiß jeder, der den Wahlkampf auch nur einigermaßen mitverfolgt hat. Das Problem: Ypsilanti besonders links für SPD und Koch besonders konservativ in der CDU. Also, das gäbe doch nur Mord und Totschlag.
Die Jamaika-Koalition ist vonseiten der FDP ebenfalls unerwünscht und sicher auch vonseiten der Grünen. Die hätten lieber Ypsilanti als Koch. Das wäre in dieser Konstellation natürlich nicht möglich mit FDP und CDU. Also, was nun? Wer behält hier noch den Durchblick?
Wäre es nicht einfacher, wenn Frau Ypsilanti sich dazu überwinden könnte, die Linke mit in die Regierung aufzunehmen? Denn irgendjemand sich muss ohnehin überwinden; so kann es nicht weitergehen. Eine rot-rot-grüne Koalition läge doch nahe. Ideologisch und überhaupt. Weshalb lässt sich Frau Ypsilanti lieber auf Neoliberale oder Schein-Christdemokraten ein, als auf die ihr viel näher stehenden Demokratischen Sozialisten? Sieht sie in der Linken eine Art besondere Konkurrentin gerade aufgrund der Übereinstimmung vieler Punkte in den Programmen beider Parteien und scheut deshalb den Umgang mit ihr aus Angst vor Stimmverlusten? Wenn das wahr ist, ist das wirklich traurig. Da ist man sich schon so nahe und dann will man sich noch verfeinden? Nein, das tut wirklich niemandem gut.

Kommentare auf jeden Fall erwünscht!


Nachtrag am 1.2.2008: Die FDP schließt eine Jamaika-Koalition nicht mehr aus. Dass die Grünen sich auf CDU und FDP einlassen werden, ist meiner Meinung nach unwahrscheinlich. Der Druck von diesen zwei Parteien auf die Grünen wäre viel zu groß.

Montag, 28. Januar 2008

Wie kommt ihr damit klar?

Manchmal macht man sich mal Gedanken.
Eigentlich zerstört man etwas mit jeder Sache die man tut.

Ist man Fleisch, dann macht man sich damit indirekt zum Mörder. Will man dann nur noch Vegetarisch Leben zerstört man Pflanzen die nur dafür angebaut wurden um sie später zu zerstören. Damit diese Pflanzen wachsen können musste ein Stück Natur zerstört werden.

Egal was man tut, man macht immer etwas kaputt. Trotzdem können wir unbekümmert damit leben.

Wie macht ihr das? Habt ihr an sowas noch nie gedacht oder habt ihr es nur verdrängt?

Freitag, 25. Januar 2008

Arbeitnehmer beziehungen

Oft bekomme ich mit, dass Arbeitnehmer kein bisschen mehr Loyal gegenüber ihrem Arbeitgeber sind.
Das fängt damit an, dass der Job schon für minimal bessere Bezahlung gewechselt wird. Die Arbeitnehmer gegenseitig raus mobben. So wenig arbeiten wie möglich (laut einer Studie wird nur 68% der bezahlten Zeit gearbeitet).
Immer öfter kommt es zu Veruntreuungen von Geldern sowie verstärkte Schmiergeldzahlungen (mehrere 100Milliarden Euro).

Das ist allerdings nicht auf bestimmte Personengruppen beschränkt. Manager veruntreuen Gelder genauso wie einfache Angestellte.

Warum? Wo ist der Arbeitgeber von früher hin? Damals waren viele sogar stolz auf ihre Firma und sahen sich als Teil davon. Und jetzt? Nur noch Mißmutige die versuchen ihren Geldgeber schädigen und sich dann auch noch über ihn Beschweren?
Hat denn niemand mehr Anstand?

Freitag, 18. Januar 2008

Wie christlich ist die CDU?

Ich zähle die Tage bis zur Landtagswahl: 9 sind es noch an der Zahl. Da wird es Zeit, ein besonders heikles Thema anzusprechen, das die CDU angeht: Nämlich ihre scheinchristliche Ausrichtung. Gerne rühmen sich ihre Mitglieder, Christdemokraten zu sein. Doch haben sie ihren Titel wirklich verdient? Ich sage nein. 7 gute Gründe hierfür:

1. Die CDU lehnt einen allgemeinen Mindestlohn ab. Dies begründet sie damit, dass er den wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands gefährde. Liebe CDU, wenn in der deutschen Wirtschaft ein Aufschwung zu spüren ist, dann möchte ich doch wenigstens einen kleinen Anteil in Form des Mindestlohns an ihm haben. Ich betone: Der Mindestlohn ist die untere Schmerzgrenze. Und selbst dort möchte die CDU der Bevölkerung keinen minimalen Anteil gewehren. (ausführlicher Artikel zum Thema "Mindestlohn" siehe "Wertvolle Arbeitsplätze?"

2. Die Erhebung der Studiengebühren ist für die CDU gerechtfertigt. Sie möchte dadurch die technische Ausrüstung der Hochschulen modernisieren. Das ist ja alles schön und gut mit der Modernisierung, nur auf der anderen Seite werden die übrigen Zuschüsse, die die Hochschulen von der Landesregierung bisher bekamen, höchstwahrscheinlich drastisch gekürzt. Die Erhebung der Gebühr ist also nur eine Verlagerung der finanziellen Verantwortung für die Universitäten vom Land Hessen auf die Studenten. Studiengebühren vernichten das Prinzip der Chancengleichheit und sind daher aus menschlicher Sicht nicht hinnehmbar. Da helfen auch keine Finanzierungsvorschläge vonseiten der CDU für Studenten. (ausführlicher Artikel: Studiengebühren - sozial gerechtfertigt????)

3. Die Progressiv- oder auch Reichensteuer lehnt die CDU ab. Dies bedeutet, dass ihr der christliche Aspekt der Gerechtigkeit egal ist.

4. Ein Gegner des Kündigungsschutzes ist die CDU ebenfalls. Wieder eine sehr unhumane und damit unchristliche Entscheidung.

5. Die von SPD, Grünen, Linken und freien Wählern geforderte Gemeinschaftsschule betrachtet die CDU als eine Einheitsschule ohne besondere Förderungsmöglichkeiten, obwohl Studien im skandinavischen Ausland das Gegenteil beweisen. Daneben besitzt die CDU die Dreistigkeit, die Gemeinschaftsschule als "sozialistische Rolle rückwärts" zu bezeichnen, womit sie diese Schulform als eine Ausgeburt des ehemaligen Ostblocks ansieht, was völliger Unsinn ist. Wir wissen, das diese Schulform sehr weit verbreitet ist. Auch im Westen. Außerdem hat die CDU die Gunst der Stunde genutzt, um noch einmal eine äußerst schmutzige Propaganda gegen linke Politik zu machen.

6. Gegen eine Höchstgrenze für Spitzenverdiener oder für deren Abfindungen spricht sich die angeblich so christliche Partei ebenfalls aus. Was mag das wohl bedeuten? Hat vielleicht so mancher CDU-Mann schon eine lukrative Stelle in einem Aufsichtrat eines Energiekonzerns in Aussicht und möchte seinen zu erwartenden hohen Verdienst nicht missen?

7. A propos Energiekonzerne: Von der Vertretung moralisch-ethischer, religiöser Werte dürfte bei der Vorstellung der Engergiepolitik der CDU erst recht keine Rede sein. Solange befürwortet wird, dass Kohle- und Ölkraftwerke übermäßig CO2 in die Luft schleudern und Atommüll abgeladen wird, hat dies für mich nichts mehr mit verantwortungsvoller, vertretbarer Energiepolitik zu tun.
Unserer Möchtegern-Klimakanzlerin sind die CO2-Grenzwerte aus Brüssel für Neuwagen wohl zu hoch? Sie sagt, die deutschen Autobauer würden durch diese Regelung unverhältnismäßig groß benachteiligt. Auch durch die Kürzung der Regionalisierungsmittel und durch die großen Pläne für den Autobahnbau signalisiert sie, nicht besonders am Klimaschutz interessiert zu sein. Müsste der Umweltschutz aus ethisch-moralischen Gründen denn nicht vor der Wirtschaftlichkeit stehen?

Über Kommentare freue ich mich immer.






Montag, 14. Januar 2008

Schuld/Freier Wille

Ich habe mir mal Gedanken zur Schuld gemacht

Oft schieben Leute die Schuld auf etwas anderes. Sowas kennt jeder und macht auch jeder.
Mir ist aufgefallen, dass es oft sogar stimmt. Jedes handeln wird von einem Handeln hervorgerufen.
Das kann z.B. eine schlechte Erziehung sein. Diese wurde allerdings durch die vorige Generation vorgelebt. Viele Gesellschaftliche Einflüsse kommen da zusammen.

Das würde allerdings bedeuten, dass niemand Schuld ist und gleichzeitig jeder. Jeder hat zwar jemanden beeinflusst. Dies aber nur weil die Person schon vorher beeinflusst worden ist.

Diese Theorie sagt besagt allerdings auch, dass man nichts aus "Freiem Willen" tun kann, da jedes Handeln eine Reaktion auf ein anderes ist.

Die CDU im hessischen Wahlkampf

Der Wahlkampf in Hessen ist entbrannt, wie sonst kaum. Alle beteiligten Parteien versuchen mit kaum gekannter Härte, ihre Stimmen zu bekommen. Unter allen guten Argumenten, sind allerdings auch einige, die äußerst fraglich sind.
Das beste Beispiel hierfür ist die CDU. Da schreiben sie in der aktuellsten Broschüre z.B., Zitat:"Wir wollen verantwortliche Energiepolitik mit vernünftigen Preisen statt Landschaftsverschandelung mit zusätzlichen hunderten von Windrädern." Leider gibt es da ein kleines Problem, nämlich, dass heutzutage nahezu keine "verantwortungsvolle Energiepolitik" möglich ist. Wie denn auch? Öl-, Kohle- und Gaskraftwerke sind eigentlich die schlechteste Lösung aber am weitesten (nahezu überall) verbreitet. Kernkraftwerke sind da schon besser, allerdings ist da immer noch die Strahlung und die Gefahr eines Störfalles mit unabsehbaren Folgen (Tschernobyl)und die vor allem von "den Grünen" so hoch gelobten "regenerativen Energien" (Wasser-, Wind- und Solarenergie), sind zu teuer und wirken sich unter Umständen schädlich auf unser Ökosystem aus (Windräder in Vogelzuggebieten). Bis etwas neues erfunden wurde müssen wir mit diesen Methoden zwar Vorlieb nehmen und es gibt da auch gute und schlechte, aber als "verantwortungsvoll", kann man keine dieser Methoden bezeichnen, vor allem angesichts dessen, dass ja jeder weiß, dass die CDU immer für Kernkraft war.
Ich finde das ist reiner Populismus, genau wie der angebliche "linke Ruck" in der SPD. Das sagen sie nur, weil ihnen sonst durch die Beliebtheit der "Linken", besonders in sozialen Fragen, die sie schon immer stellte, die Felle wegschwimmen.

Quelle: Wahlwerbebroschüre der CDU "Christian Wagner, Mutig. Modern. Menschlich. CDU Hessen", vom Januar 2008.

Sonntag, 13. Januar 2008

Die perfekte Firma Teil 3

Das Marketing.

Zuerst braucht man einen guten werbespot. Dieser Werbespot sollte die Kunden über ihren Stolz erreichen.
Ein gutes Beispiel ist dieser:
http://de.youtube.com/watch?v=PKA1M4yaDmc
Die Kampagne "Du bist Deutschland" versucht vermutlich diese Strategie für einen guten Zweck durchzuführen.

Eine solche Strategie könnte allerdings auch für Kommerzielle Zwecke genutzt werden. Genau dies tut die perfekte Firma. In dem Spot würde auf irgendeinen Stolz angesprochen werden, wodurch die Leute gerührt wären. Das würde das Image der Firma erneut verbessern.

Diese Werbung darf natürlich nicht nur im TV laufen sondern muss flächendeckend eingesetzt werden. Dazu gehören auch Plakate,Zeitung,Zeitschriften und Radio.

Ein weiterer Punkt wäre das Virale Marketing.
Hier wird die Perfekte Firma nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda bekannt gemacht. Das ist sehr günstig und sehr effektiv.

Samstag, 5. Januar 2008

Warum tut niemand was?

Fast gar keine Menschen sind mit der Politik zufrieden. Jammern tun viele. Was dagegen tun aber nur wenige. Kaum jemand bemüht sich was an der aktuellen Politik zu ändern.
Es gibt so viele möglichkeiten auf die Politik Einfluss zu nehmen
  • Demonstrationen
  • Bei den Wahlen andere Parteien wählen
  • Bürgergemeinschaften
  • Bloggs und Websites zu politischen themen
Warum nutzen so wenige diese Möglichkeiten?

Freitag, 4. Januar 2008

Wer gehört zur Elite? Teil 2

Der Wahlkampf in Hessen flammt auf. Am 27.1. ist es soweit - die Landtagswahlen stehen vor der Tür. Ein beliebtes Thema ist nach wie vor die gute, alte Bildungspolitik. Während die CDU und die FDP am verstaubten 3-gliedrigen Schulsystem festhalten, suchen SPD, Linke, freie Wähler und Grüne eine Alternative. Eine Gemeinschaftsschule, ähnlich der in Skandinavien. Hauptschüler würden weniger der Stigmatisierung ausgesetzt werden und hätten bessere Chancen, aufzusteigen und einen besseren Schulabschluss zu schaffen. Die Spaltung in diese 3 "Stände" würde abgeschafft werden. Denn die Hauptschule ist längst zur "Ghetto-Schule" geworden, eine Schule der sozial Schwachen und Ausländer, an der aus Frustrationsgründen Gewalt und Kriminalität oft an der Tagesordnung stehen. Die Gemeinschaftsschule würde diese gefährliche Struktur zerbrechen und zur Vermischung der sozialen Schichten beitragen. Nicht, dass Kriminalität dann an jede Schule komme, nein! Gerade deshalb, dass Lern- und sozial Schwache durch die Hauptschule aus der Gesellschaft und Arbeitswelt so gut wie ausgeschlossen werden, verursacht Perspektivlosigkeit und Frust. Gewalt und Kriminalität sind die Folgen. Gesellschaftliche Schranken auflösen und voneinander lernen ist hier das Motto. Außerdem sichern Gemeinschaftsschulen den Unterricht an kleineren Dorfschulen (zur Zeit oft Hauptschulen), die von der Schließung bedroht sind, da sie in Zukunft aufgrund der Vertretung aller Schulzweige mehr Schüler haben werden. Dadurch würde auch der Schulweg extrem verkürzt und Schüler nicht aus ihrem Freundeskreis und ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Wer gehört zur Elite? Teil 1

Die Besten werden gesucht. Nein, nicht die Besten. Die Besten der Besten. Die Elite.

Freiburg, Heidelberg, Konstanz, Berlin, Aachen, Göttingen, München, Karlsruhe. Hier sitzen sie, die Besten der Besten. Deutschland will Elite-Unis. Aber wieso? Muss die eine Uni besser sein als die andere?

Aus den Besten die Elite herauspicken. Höherstellen. Der Ausleseprozess geht weiter: Von der Grundschule, wo einem schon für die weitere Schul- u. Lebenslaufbahn ein Stempel verpasst wird zur Eliteuni, die nur die Crème de la Crème besuchen darf. Die konventionellen Unis stehen im Schatten der "grandes écoles", wie sie in Frankreich heißen. Die ganze high society wird dort studieren. Es werden daraus die größten Politiker, Wirtschaftsbosse und Manager hervorgehen. Wer will denn noch Leute von der normalen Uni? Ist es nicht besser (und gerechter!), wenn es für Universitäten einheitliche Standards gibt?