Samstag, 18. Oktober 2008

Börsenhysterie?

Es haben sicherlich bereits alle mitbekommen: Der Staat muss nun das "Banken-Rettungspaket" bereitstellen.
Hier muss ich jedoch sagen: Das wäre nicht nötig gewesen, hätten die Medien, diese Sache nicht künstlich aufgebläht.
So bringen die Nachrichten Meldungen die einfach nichts miteinander zutun haben. Opel hat bereits seit Monaten die zwei Wöchige Pause geplant. Nun kommt in den Nachrichten die Meldung, das Opel aufgrund der Bankenkrise schließt. Die Kurse fallen erheblblich....

Auch die Probleme der Banken werden so ausführlich behandelt. Das führt zu einer erheblichen Angst, die wiederum schlecht für die Wirtschaft ist. Hätte keiner Berichtet, wäre es vielleicht egal gewesen, wenn die HypoRealEstate insolvenz anmeldet...

Da sollte man mal die Rolle der Medien überdenken.

Kommentare:

Bergdoktor hat gesagt…

Ein Banken-Rettungspaket musste kommen, da die Banken das gegenseitige Vertrauen verloren haben. Es ist niemand als der Staat mehr da, der Kredite geben könnte. Dass Opel schließt, ist doch totaler Unsinn. Zwar könnte Opel sich die Finanzkrise zu Nutze machen, um sich einiger Arbeiter zu entledigen, aber das ist alles.
Klar, die Hysterie ist bei vielen unbegründet. An den Kragen geht es eher Besitzer von Fonds, Wertpapieren oder Aktien. Wer aber sein Sparbuch bei der Sparkasse hat, der hat kaum etwas zu befürchten.

Mr. Anderson hat gesagt…

Opel stellt die Produktion für zwei Wochen ein.
Allerdings wegen einer Überkapazität.

Ja die Banken haben atürlich auch das gegenseitige Vertrauen verloren...aber man hätte sowas auch eher im Stillen Regeln können, sowas hätte Panik reaktionen verhindert.

Ja richtig: Wer sein Geld bei kleinen Banken hat wenig zu befürchten. Aber auch Kleinanleger die nichts mitr der Krise zutun haben, leiden jetzt mit.