Samstag, 22. März 2008

Die perfekte Firma Teil 4

Die virtuelle Firma

Viel Geld kann man auch sparen, wenn man lediglich eine virtuelle Firma besitzt. Diese Firma hat dann keine oder kaum eigene Produktionen. Der geschäftssitz ist in irgendeiner Steueroase. Die Produkte werden von anderen Firmen gebaut. Die Einzelteile werden durch Auftragsarbeiten in kleinen privaten Firmen gebaut. Die endfertigung wird von einer anderen Firma lediglich in Auftragsarbeit abgedeckt.

Vorteil: Man kann ein nicht so gut laufendes Produkt einfach einstellen und muss sich dann nicht um die Angestellten kümmern. Außerdem hat man so die Möglichkeit immer am günstigsten Ort zu produzieren. Die Steuern fallen niedrig, aufgrund des Firmensitzes im Ausland, aus. Durch moderne Transportwege lässt sich so auch an 20 verschiedenen Standorten produzieren.
Man kann sogar die Verwaltung auslagern. Dank Internet etc. könnte man die Buchhaltung in Polen erledigen lassen. Das würde ca. 60-80% der Kosten einsparen.
Die Verwaltungsaufgaben, die man nicht auf andere Firmen abwälzen kann erledigen die Angestellten zuhause. Die perfekte Firma spart schon wieder. Man braucht keine Büroräume und viel weniger teure Elektroniklk. In diesem Fall sind beide Seiten zufrieden: Die Firma spart Geld und der Angestellte ist zuhause und spart sich den Weg zur Arbeit. Was will man mehr?

Kommentare:

Antika hat gesagt…

Schonmal was von strukturellem Antisemitismus gehört?

Mr. Anderson hat gesagt…

Nein. Kläre mich bitte auf.