Freitag, 25. Januar 2008

Arbeitnehmer beziehungen

Oft bekomme ich mit, dass Arbeitnehmer kein bisschen mehr Loyal gegenüber ihrem Arbeitgeber sind.
Das fängt damit an, dass der Job schon für minimal bessere Bezahlung gewechselt wird. Die Arbeitnehmer gegenseitig raus mobben. So wenig arbeiten wie möglich (laut einer Studie wird nur 68% der bezahlten Zeit gearbeitet).
Immer öfter kommt es zu Veruntreuungen von Geldern sowie verstärkte Schmiergeldzahlungen (mehrere 100Milliarden Euro).

Das ist allerdings nicht auf bestimmte Personengruppen beschränkt. Manager veruntreuen Gelder genauso wie einfache Angestellte.

Warum? Wo ist der Arbeitgeber von früher hin? Damals waren viele sogar stolz auf ihre Firma und sahen sich als Teil davon. Und jetzt? Nur noch Mißmutige die versuchen ihren Geldgeber schädigen und sich dann auch noch über ihn Beschweren?
Hat denn niemand mehr Anstand?

1 Kommentar:

Bergdoktor hat gesagt…

Ich empfinde es eher als eine Schweinerei, wenn Manager ihre Angestellten ausbeuten, um noch mehr Millionen zu machen, als so ein kleiner Angestellter, der die Firma vielleicht um nur ein paar Euros betrügt und ohnehin keine Chance hat, im Leben so viel zu verdienen, wie ein Managers eines Großkonzerns in einem Jahr. Die Manager verursachen doch durch ihre Raffgier einen viel höheren Schaden am Betrieb als ein kleiner Mitarbeiter, der vielleicht einmal nicht ganz so ehrlich war bei der Stundenabrechnung nur um seinem Sohn einen längeren Schüleraustausch im Ausland zu ermöglichen. Ein Kind eines Top-Managers bezahlt das von seinem Taschengeld oder bekommt die Reise sogar noch gestiftet.
Bei kleineren Betrieben ist die Sache schon problematischer, das sehe ich ein.