Montag, 17. Dezember 2007

Die perfekte Firma Teil 1

Die Top Strategie eine Firma wirtschaftlich zu machen (haben schon andere Firmen angewandt):

-Man baut seine AG in eine Ostdeutsche Stadt mit sehr hoher Arbeitslosigkeit. Da die Stadt sich freuen wird ohne Ende, wird der Bauplatz für die AG subventioniert werden.
-Einstellen tut man bevorzugt alleinerziehende Mütter sowie Langzeitarbeitslose. Bei denen kann man hervorragend den Lohn drücken.
-Jede Menge Behinderte werden eingestellt. Niedrige Löhne+ staatl. Subventionen
-Viele Angestellte lässt man dann über eine Zeitarbeitsfirma arbeiten.
-Will die Stadt in irgendeiner Form Steuern droht man mit Standortwechsel

Es werden weitere Tipps zur optimalen Firma entstehen.
Ich weise darauf hin: Diese Firmen tipps sind Menschenverachtent. Nicht zur Anwendung empfohlen

Kommentare:

Bergdoktor hat gesagt…

Enthält "gute" Argumente, ist dennoch leider nicht besonders ausgewogen! Ich weiß nicht, ob Behinderte in jedem Fall so wirtschaftlich für das Unternehmen sind und nicht alle Langzeit-
arbeitslose oder Alleinerziehende besitzen gerade die
Qualifikation für Berufe, die in dem besagten Betrieb gesucht werden.

Mr. Anderson hat gesagt…

Die Einstellung von langzeitarbeitslosen sowie von Behinderten wird staatlich subventioniert. Dadurch sind die nicht tuerer als anderen angestellten.

Bergdoktor hat gesagt…

Ja, ok, aber du kannst Behinderte nicht in jedem Job einstellen. Und Leute, die die entsprechende Qualifikation nicht besitzen, bringen dir nichts. Da helfen dir auch keine staatlichen Subventionen, vorausgesetzt, sie sind niedriger als der Lohn des Arbeiters.

Mr. Anderson hat gesagt…

Natürlich.Aber irgendwo findet sich immer ein plätzchen. Einen Bürojob für eine Gehbehinderten sollte doch möglich sein.

Bergdoktor hat gesagt…

Das stimmt. Allerdings braucht dein Betrieb nicht nur Büroangestellte und somit kommst du nicht herum, auch "gesunde" Menschen einzustellen.

Mr. Anderson hat gesagt…

natürlich. Dafür gibt es ja die alleinerziehenden Mütter sowie Langzeitarbeitslose

Bergdoktor hat gesagt…

Mit dieser Antwort habe ich gerechnet. Aber auch hier gilt: Du kannst nicht drumherum kommen, auch "normale" Ausgebildete einstellen. Du kannst die freien Stellen nicht alle mit Langzeitarbeitslosen oder Behinderten besetzen. Die Gründe habe ich schon vorher genannt. Weshalb sollen Alleinerziehende weniger verdienen.

Mr. Anderson hat gesagt…

Natürlich brauch man auch "normale" Angestellte. Nicht vergessen sollte man, dass es auch noch Zeitarbeiter gibt.

Warum die Angestellten nwenig Lohn bekommen?
-Behinderte kriegen sonst keine Job
-Langzeitarbeitslose tun alles für einen Job
-Alleinerziehende brauchen dringend einen Job und können sich wegen ihres Kindes nicht hängen lassen. Außerdem sind sie nicht so flexibel und viele andere Firmen nehmen ungern alleinerziehende mütter.

Also eine super Job Lage. Ich wette mit meine aufgezählten Personen Gruppen kann man die Firma halbwegs zum laufen kriegen.

Antika hat gesagt…

Leider wieder einmal eine etwas verkürzte Kapitalismuskritik. Auch wenn diese Faktoren nicht von Firmen ausgenutzt werden würden, Kapitalismus ist und bleibt scheisze. Er wird nicht schlecht dadurch, dass Menschen ihn Missbrauchen, er ist das Übel selber. Diese verkürzte Kritik wird gerne von Rechten übernommen, da auf sie leicht auf das internationale Judentum oder den bösen Amerikaner projeziert werden kann. Kapitalismuskritik muss weiter gehen als Kritik an Firmenpolitik zu üben!

Mr. Anderson hat gesagt…

Wo war da ne Kritik? ;)

Das war eigentlich nicht als Kritik sondern als machbares in der Wirtschaft gedacht

Antika hat gesagt…

Du kannst nicht von der Hand weißen, dass du damit eine Kapitalismuskritik rüberbringen wolltest. Zum Glück verwendest du nicht auch noch das Bild der Heuschrecken im Finanzkapitalismus!

Mr. Anderson hat gesagt…

Das mit den Heuschrecken kommt später. Bin ja gard noch bei Teil 1.
Teil 2 folgt.

Antika hat gesagt…

omg ...